Folterkammer Verstand | 👨‍👩‍👧‍👦 Die Heilungsfamilie
Vor Kurzem machte ich eine sonderbare Erfahrung, die ich innerhalb von drei Tagen sehr drastisch erlebte und von der ich weiß, dass die meisten Menschen sie in unterschiedlichen Intensitäten unentwegt machen. Daher möchte ich hier darüber schreiben.

Ich wachte am Morgen auf. Es regnete und es war hundekalt. Das war aber nicht das Schlimmste. Es gab noch ganz andere gefühlte Widersacher. Und zwar die vielen Stimmen in meinem Kopf, die ständig durcheinander quasselten. Ich verstand diese Stimmen anfangs nicht so richtig. Es waren fremde Stimmen, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Sie versuchten, mich aus dem aktuellen Moment abzulenken. Was ich auch tat, sie redeten auf mich ein und kommentierten alle Situationen sowie jegliches Tun. Alles wurde verurteilt und bewertet. Es war schrecklich. Sie wollten mir einreden, dass mein ganzes Leben sinnlos sei, und dass ich am Besten alles sein lassen sollte, weil es sowieso nichts bringt. Meine Vision, die ich seit ein paar Wochen in mich hineinfallen lasse, ein Start-up der neuen Welt zu gründen, wurde von diesen Stimmen so lange klein geredet, bis ich begann ihnen zu glauben. Meine Idee, so die Stimmen, sei schlecht und wertlos und habe nichts mit meinem göttlichen Auftrag hier auf der Erde zu tun. Ich solle besser einfach das weitermachen, was ich bisher getan hätte. Irgendwann identifizierte ich mich mit den Stimmen, und dann gaben sie Ruhe. Das war erst einmal toll, weil die Folter in meinem Kopf ein Ende fand. Ich gab den Stimmen, was sie wollten, bekam aber im Gegenzug dafür Stagnation und Langeweile.

Ab diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings auch keinen Spaß und keine Freude mehr. Das Leben ging nun so dahin. Ich hatte meine Ruhe. Aber dabei Kopfschmerzen ohne Ende, weil sich der Konflikt lediglich eine Etage tiefer in eine unbewusste Ebene verschoben hatte. Das Entsetzliche war, dass ich nun gar nichts mehr machte. Pure Stagnation. In allen Belangen des Lebens fühlte ich mich unzulänglich, und das Schlimme war: Ich hatte keine Hoffnung, dass sich daran jemals etwas ändern könnte. Dazu kamen natürlich auch noch Existenzängste, denn von was soll man leben, wenn man nichts taugt? Dicht und blockiert fühlte sich mein Körper. Am Boden liegen, fühlen und spüren war die intuitive Antwort. Nichts ging mehr. Nicht mal beten, oder dass ich mir bewusst machte, dass ich mich mit dem Falschen, dem eigenen Widerstand, zu sehr identifiziert hatte. Meine Familie war hilflos, und die Kraft spendende Richtung fehlte dem großen Schiff Familie. Das war natürlich der nächste Stress für mich.

Irgendwann hatte ich es satt zu leiden, schloss meine Augen und war einfach nur Stille. Rückblickend kann ich sagen: Es war einfach, diese Folterkammer wieder zu verlassen. Ich bin jedenfalls abgetaucht auf den Grund meines Herzens, genau dorthin, wo Gott in mir wohnt. Und ich habe mir Selbst gesagt, dass er jetzt walten darf. Er möge jetzt durch mich leuchten. Ich bat ihn, mir jetzt den Weg nach Hause zu zeigen. Nach einiger Zeit begann ich, meine Vision wieder zu fühlen. Sofort fiel frische Energie in mich hinein, und eine Bewegung, ein Flow setzte ein. Dann hörte ich ein paar Mal innerlich das Mantra Om Namo Narayana. Dann war ich frei. Eine Quelle in mir drin begann zu sprudeln und flutete meinen Körper mit frischer Energie.

Gott schaut vom Grunde meines Herzens durch die Augen meines Körpers. Das macht alles sehr bewusst und kraftvoll. Und auf einmal strömt soviel Liebe durch mein Energiesystem und durch meine Augen bis in die Unendlichkeit. Ich bin Gott, da ist nichts dazwischen – ist meine Erkenntnis. Oder etwas milder: Da schaue nicht nur Ich durch meine Augen, sondern auch Gott. Immer, wenn ich mir das bewusst mache. Und auch, wenn ich das nicht tue. Wenn ich jetzt in die Augen anderer Menschen schaue, erblicke ich in ihnen Gott, und sie sehen Gott in mir und ihre Augen beginnen ebenfalls zu leuchten. Mein Verstand prügelt jetzt nicht mehr auf mich ein. Er ist weg, wenn ich ihn nicht brauche. Alles leuchtet mich nun an, und weil ich Gott die Erlaubnis gab, durch mich zu sein, sehe ich jetzt, dass alles Gott ist. Selbst der Verstand, denn der hatte mich ja zu dieser Erkenntnis gedrängt.

Bleibe also an Deinen Visionen dran! Hinterfrage Deinen Verstand! Und stelle Dir von Zeit zu Zeit vor, dass Gott durch Deine Augen schaut. Fühle das. Das macht alles anders. Was siehst Du jetzt? Was macht es mit Dir? Verurteilst Du dann? Bewertest Du dann, was Du siehst? Vermutlich nicht. Der Verstand mischt sich jetzt nicht mehr ein, wenn er nicht wirklich gebraucht wird. Jeder Moment ist wertvoll.
Alles Liebe!

Von Herzen,
Rosa & Michael mit Yoko, Nakoa & Satya

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